Willkommen!

Hallo mein lieber Leser,

schön das du Dich auf meine Seite verirrt hast!

Hier wirst du viel über mich und meine Arbeit während meines internationalen Freiwilligendienstes in Namibia erfahren.

Aber zu erst müssen wir ein paar Fragen klären:

Wie hast du meinen Blog überhaupt gefunden? Und wie hast du auf den Namen meines Blog reagiert? – belustig, oder eher skeptisch und irritiert. Vielleicht hast du dich auch gefragt ob der Name nicht etwas zu stereotyp ist und zu sehr die Vorurteile bedient?

Ich möchte mit diesem Blog nicht nur über mein Jahr in Namibia berichten sondern auch mit Klischees und Vorurteilen aufräumen.

Also sammeln wir mal was es so für Assoziationen mit dem Wort „BUSCHFUNK“ gibt:

Als Erstes denk man an ein nicht vorhandenes Telefonnetz und das wir von Internet und WLAN weit entfernt wären. Eventuell auch Lehmhütten und schwarze Männer und Frauen die mit Krieger Bemalung um ein Feuer tanzen und Stammesgesänge singen.

Diese Bilder hat uns die westliche Kultur eingepflanzt, weil sie sich das Recht heraus nehmen über diese Länder ein solch negatives Bild zu verbreiten.

Denn wie Chimamanda Adichie in „Die Gefahr einer einzigen Geschichte“ sagt gibt es genug Singelstorys auf dieser Welt und ich möchte diese Jahr dafür nutzen diese Singelstorys neue Sichtweisen und Eindrücke hinzuzufügen und diese nicht verstärken. Ich möchte dieses Jahr dazu nutzen aus der einen Story ein ganzes Buch entstehen zu lassen. Denn jeder von uns bildet sich automatisch Singelstorys durch Informationen die er bekommt, allerdings sollten wir lernen diese Informationen zu hinterfragen bevor wir diese publik machen.

Also fangen wir mal an mit den Klischees auf zu räumen…

Zuallererst bedient sich der Name meines Blogs der Satire um auf Klischees und Stereotypen aufmerksam zu machen und steht in keinem Kontext zu Diskriminierung oder Rassismus.

Namibia ist ein Land im großen Kontinent Afrika, wenn Du bis jetzt dachtest Afrika sein ein Land und man spräche dort Afrikanisch muss ich Dich leider enttäuschen.

Afrika ist ein Kontinent der ca. 84 mal so groß ist wie Deutschland und man spricht dort nicht Afrikanisch, sondern viel verschieden und facettenreiche Sprachen.

Namibia liegt im Südwesten Afrikas und grenzt im Norden an Angola, im Osten an Simbabwe und Sambia und im Süden an Südafrika.

Auch in Namibia spricht man nicht Afrikanisch sondern viele verschiedene Sprachen einige von ihnen stehen sogar unter rechtlichem Schutz als sogenannte Nationalsprachen, nämlich Afrikaans, Deutsch, Khoekhoegowab, OshiKwanyama, Oshindonga, Otjiherero, RuKwangali und Silozi . Die Nationalsprachen können in Privatschulen und mit Genehmigung an öffentlichen Schulen statt der Amtssprache Englisch im Unterricht genutzt werden.

Aber jetzt kommt der Clou: Auch Namibia lebt im 21. Jahrhundert, es gibt doch Straßennetze, Autos, sogar Telefon und Internet. Du brauchst also keinen Buschfunk um mit deiner Familie oder Deinen Freunden kommunizieren zu können, Wahnsinn!

Schon gewusst? – Dort hast du zwar auch in manchen Orten nicht zwingen Netz oder Internet aber in deutlich mehr Orten und Städten als wenn Du durch Deutschland fährst.

Wenn Dich nun die Neugierde gepackt hat, bleib dran und erhalte tolle Einblicke in meine Zeit in Afrika

Lass mir doch eine Nachricht da...

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